Panorama Wimereux

Panorama Wimereux

Montag, 8. Juli 2019

Mai/Juni 2019 am Ärmelkanal in Nordfrankreich



Hallo alle zusammen. Wie zuletzt versprochen folgt jetzt eine Zusammenfassung von unserer Zeit in Wimereux am Ärmelkanal in Nordfrankreich.

Am 19.5. ging es los und wir erreichten den Campingplatz L’Olympic problemlos und bei gutem Reisewetter. Wir bezogen „unseren“  Stellplatz, hier in der Ecke standen wir bisher noch immer, und  wir fühlen uns dort wohl. Nach und nach trudelten auch die netten Niederländer und Briten ein, die wir schon von den letzten Jahren kennen  und wir lernten noch neue nette Menschen aus den Niederlanden und Frankreich kennen.

Wir bereisten natürlich wieder alle Ferienorte entlang der Côte d’Opale und wir freuten uns, dass in Boulogne-sur-mer die Hafenmole (la Jetée) nach einjähriger Bauzeit wieder offen war und wir dort so manche Stunde verbringen konnten. Die Mole ist ziemlich lang und bei Hochwasser ist man, wenn man am Ende beim  Leuchtturm sitzt, quasi direkt im Meer und kann sich den Wind um die Nase wehen lassen und den Wellen lauschen, die die Mole unten umspülen.

Natürlich waren wir alle paar Tage auch in Wimereux auf der Promenade, oder auf  dem Digue (dem Deich), wie die Wimereusienne sagen .. An einem Wochenende schauten wir dort drei Tänzerinnen der „Compagnie Didier Théron“ zu, die in schwarzen aufgeblasenen Anzügen (siehe Foto) tanzten. Was uns besonders beeindruckte, war, dass sie nicht zu klassischer Musik tanzten sondern tatsächlich zu Musik von AC/DC, (also hard rock). Nach einer halben Stunde floss bei den Tänzerinnen der Schweiß in Strömen, kein Wunder in den schwarzen Anzügen und bei dem Tempo, dass sie an den Tag legten. Viel zu schnell die kostenlose Veranstaltung auch schon vorbei.

An einem etwas regnerischen Tag gingen wir auch wieder ins Meereszentrum Nausicaá und bestaunten dort die Unterwasserwelten. Natürlich wird hier jetzt auch ein Schwerpunkt auf Plastikmüll in den Meeren gelegt. Erschreckend, wenn es so intensiv dargestellt wird. Natürlich standen wir auch wieder lange Zeit vor der riesigen Glaswand und bestaunten Mantarochen und Haie, sowie kleinere Fische und sonstiges Meeresgetier.

Es wurde Sturm angekündigt und überall auf dem Campingplatz wurden Vorzelte mit Sturmleinen gesichert und alles andere gesichert und/oder reingeholt. In der Nacht ging es dann los und es rüttelte und schaukelte tüchtig und der Regen prasselte nur so vom Himmel. Am nächsten Tag wurde es sonnig, aber der Sturm blieb, mit 90-95 km/h. Wir machten uns auf, denn bei derartigen Windstärken ist die Brandung hier einzigartig. Wir schauten von der Klippe in Boulogne runter zum Leuchtturm, der immer wieder vollkommen von Gischtfontänen überschüttet wurde und wir fuhren nach Ambleteuse um dort zu sehen, wie die Wellen rund um und an das Fort Vauban schlugen. Schon vom Aussichtspunkt Pointe-aux-Oies aus konnte man sehen, dass die See regelrecht „kochte“. In Ambleteuse war, bedingt durch den Kiesstrand der dort ist, alles voller Schaum, und es sah aus, als ob das Meer mit Sahne bedeckt gewesen wäre. Da es immer noch heftig wehte, wehten dicke Flocken dieses Schaums über die Promenade und kleckerte dort alles voll. Auch schossen immer wieder große Wellen bis rauf auf die Promenade, sehr zur Freude der Kinder und Jugendlichen die kreischend versuchten, dem auszuweichen.

Wesentlich ruhiger ging es, einige Tage später, in der Kathedrale Notre-Dame von Boulogne zu. Wir erreichen den Innenraum der Kirche  über einen Rollstuhlaufzug und vor allem erreichten wir mit selbigem Aufzug die Krypta, ein regelrechtes Labyrinth unter der Kirche. Sie wurde mehrere Jahre aufwändig restauriert und man hat über den Originalboden wunderbare neue, ebene Wege ähnlich wie Stege angelegt, so dass die gesamte Krypta mit Rollstuhl oder Kinderwagen zugänglich ist. Man sieht dort noch Originalmalereien an den Wänden, sowie jede Menge Steinmetzarbeiten und natürlich viel Gold- und Silber des Kirchenschatzes und natürlich viele Heiligenfiguren. Wie das in einer Krypta eben so ist.

Wie ihr euch vorstellen könnt, verging unsere Zeit dort wieder viel zu schnell und schon ging es ans Abschiednehmen. Aber… nach der Reise ist vor der Reise…. Ihr Lieben, die Nordsee ruft und der Campingplatz in Otterndorf ist seit letzten Sommer gebucht. Wir melden uns wieder.
Wir wünschen euch allen erst mal einen schönen Sommer, viel gutes Wetter, Sonne und ab und an (in der Nacht bitte) ausreichend Regen für die Natur.
Liebe Grüße, tot ziens, bye-bye, au revoir
DuC

PS .... wer Lust hat noch ein paar Fotos zu schauen..... bitte hier

Samstag, 11. Mai 2019

Frühjahr/Ostern 2019


Hallo alle miteinander,

der/die ein/e oder andere hat schon gefragt, ob ich dieses Jahr gar nichts mehr ins Tagebuch schreibe. Doch, mach ich. Jetzt. Hier.

Als wir uns im November in Boudewijnskerke verabschiedet haben, hatte ich die Tage gezählt, bis es erneut wieder in unsere 2. Heimat gehen sollte. Es waren etwas über 140 Tage, also eigentlich gar nicht so lang. Aber im Laufe des Winters dann doch sehr lang, zumal D. auch noch von mehreren fiesen Infekten geplagt wurde. Aber es wurde nun doch endlich März und bei einer ersten Sichtung des Wohnwagens, nach der Winterpause, stellten wir fest, dass es sich eine Maus dort im Gasflaschenkasten gemütlich gemacht hatte. Material ein Nest zu bauen findet sich in so einem Kasten reichlich und sie hatte sich auch gut bedient, dies und das angeknabbert und, und das war echt eklig, sie hatte natürlich auch allerlei Hinterlassenschaften verteilt... Einiges hat so gestunken, dass es nur noch für die Mülltonne reichte, anderes konnte ich mit viel Wasser und Reinigungsmitteln retten. Da die Maus ja nun ausziehen musste, wollten wir natürlich verhindern, dass sie wieder zurück kommt und haben alle Öffnungen und Schlitze in dem Kasten (immerhin lagern dort zwei 11 KG Gasflaschen, also hat der Kasten Zwangsentlüftungen) mit Mäusedraht abgedichtet.

Aber dann war es endlich soweit und am 23.3. fuhren wir voller Vorfreude nach Walcheren auf unseren Lieblingscampingplatz bei Familie deVisser. Als wir kamen war der Platz zu unserem Erstaunen recht gut besucht, was sich im Laufe der beiden nächsten Wochen allerdings wieder änderte und es wurde nochmal total ruhig, fast schon leer. Nicht nur auf unserem Platz, sondern überall auf Walcheren. Selbst die beliebte Fischbude und die Pommesschmiede in Westkapelle hatten nur am Wochenende geöffnet, das haben wir noch nie erlebt, sogar im Oktober hatten die immer geöffnet. Je mehr es dann auf Ostern zuging, je mehr kam wieder Leben auf und mündete darin, dass Walcheren zu Ostern ausgebucht war. Jetzt war es überall so voll, so muss es wohl im Hochsommer sein.  
In der ersten Zeit war es noch sehr winterlich in Bezug auf die Temperaturen und schon nach einer Woche hatten wir die erste Gasflasche verheizt. Zum Glück kann man hier unsere Gasflaschen auffüllen lassen. In so mancher Nacht hatten wir mehrere Grad unter Null und morgens früh war draußen alles weiß gefroren. Es war aber fast jeden Tag toll sonnig, so konnte man es im Windschatten und in der Sonne gut aushalten, auf jeden Fall aber bei uns im Bus, wo wir auch manche Stunde gemütlich saßen und die Aussicht genossen haben.

Ansonsten machten wir natürlich unsere Ausflüge nach Veere, nach Vlissingen, nach Middelburg – dort auch gerne auf den Wochenmarkt, nach Domburg und nach Breezand.
Vor Ostern änderte sich das Wetter und es gab einen kleinen Sommer im April. Es wurde von einem Tag auf den anderen warm, fast schon heiß und sonnig. Jetzt gab es am Strand natürlich viel Leben und viel zu gucken. Einige wagten sich auch schon ins Wasser, allerdings kamen sie so schnell wie sie reingingen auch wieder raus, denn trotz sonniger 25 Grad am Strand ist das Meer natürlich noch kalt.
Und eh wir uns umgeschaut hatten, waren 5 herrliche Wochen vergangen und wir spannten schon wieder an, um zurück zu fahren. Jetzt füllen wir alle Vorräte wieder auf, gewaschen und geputzt ist schon wieder alles, so dass es bald wieder losgehen kann. Aber davon berichten wir, wenn es soweit ist.
Bis dahin, viele Grüße und tot ziens DuC

Nicht vergessen: am 26. Mai ist Europawahl….. wir waren schon im Rathaus und haben gewählt….

Donnerstag, 29. November 2018

Herbst 2018 in Amsterdam und Zeeland


Hallo alle zusammen,

wir sind nun schon 4 Wochen von unserer letzten Reise diesen Jahres zurück und haben euch noch nichts davon berichtet. Das ändert sich hiermit.

Am 09. September fuhren wir los, zunächst nach Amsterdam. Wir fuhren zum Campingplatz „het Amsterdamse Bos“, in Amstelveen, unweit des Flughafens Schiphol. Dort hatten wir uns für eine Woche einquartiert. 

Wir liefen jeden Tag zu einer Metrostation (ca. 2 km) und fuhren von dort aus nach Amsterdam Centraalstation. Das ging gut, war etwas zeitaufwändig, erschien uns aber, als der für uns beste Weg. Wir hatten auch überlegt, mit dem Wagen reinzufahren, aber es gibt eine ziemliche Parkplatznot in Amsterdam. Man hat zwar unzählige Rolliparkplätze, aber sie haben alle ein Kennzeichen, sind also für einen dort wohnenden Rollstuhlfahrer reserviert. Ansonsten gab es entlang der Kanäle wenig bis keine Lücken, für uns zum Parken. Wir waren also froh, dass wir auf diese Art und Weise in die Stadt kamen, ohne stundenlang wegen eines Parkplatzes rumkreisen zu müssen.

Wir liefen an wohl allen Grachten und Kanälen entlang, immer wieder über Brücken rauf und runter, was sich als ganz schön anstrengend herausstellte, da die Brücken meist recht steil rauf und ebenso steil wieder runter gehen. Wir haben einen Tag im van-Gogh-Museum verbracht und haben uns dort alles erklären lassen, was es über Vincent van Gogh zu sagen gibt, bis hin zu der dubiosen Angelegenheit mit dem abgeschnittenen Ohr…. Wir hatten zuvor die Eintrittskarten online gekauft (geht gar nicht anders), hatten keine Wartezeit beim Eintritt und bekamen einen Audioguide, mit diesem liefen wir dann in unserem eigenen Tempo und Lust durch das mehrstöckige Museum. Überall Bänke zum Ausruhen und Verweilen um die Kunstwerke in Ruhe zu betrachten. Erstaunlich, aber nicht selten, dass auch hier die berühmten Werke (z.B. Sonnenblumen) viel kleiner sind, als man sie sich eigentlich vorgestellt hat. 

Auf dem Rückweg vom van-Gogh-Museum führte unser Weg durch das Rijksmuseum hindurch, welches wir eigentlich auch ansehen wollten, dann aber, wegen des herrlichen Wetters lieber einen weiteren Tag an den Grachten und Kanälen verbringen wollten. Somit haben die „Nachtwache“ nur auf einem Transparent außen am Museum und in Form von Bronzefiguren auf dem Rembrandtplein gesehen. Das war uns für dieses Mal ausreichend. 

Nach einigem Suchen und Rumfragen fanden wir dann auch die, offenbar einzige, Reederei die Grachtenfahrten für Rollstuhlfahrer organisiert. Es war ein Stück zu laufen, von der Metrostation aus, aber es hat sich gelohnt. D. wurde mittels einer einfachen Ladeplattform vom Steg in das Boot geliftet und schon war er unten und an Bord. Die Fahrt dauerte  zwei Stunden und brachte uns zu fast allen Sehenswürdigkeiten Amsterdams und sogar raus auf das Ij und in den Hafen, wo mehrere Kreuzfahrtschiffe und vor allem viele Flusskreuzfahrtschiffe lagen. Ein wunderschöner Tag. Wir hatten auch großes Glück mit dem Wetter, es war an fast allen Tagen herrlich warm und sonnig, so dass wir uns in aller Ruhe alles was uns sehenswert erschien anschauen konnten. An der ein oder anderen Stelle kamen wir auch mehrmals vorbei, aber das hat nicht weiter gestört. Gut gefallen hat uns u.a. auch der schwimmende Blumenmarkt, der jetzt, im Herbst, ein Blumenzwiebelmarkt ist. Unglaublich die Vielfalt der Pflanzenwurzeln und Knollen und Zwiebeln. Wir haben ja keine Ahnung von Blumen, aber die bunte Vielfalt der verpackten Waren hat uns schon beeindruckt. Natürlich fehlten auch die Cannabis-Starter-Sets nicht. ….

So verging die erste Woche unserer Herbstreise wie im Flug, an dem einzigen regnerischen Tag fuhren wir mit dem Wagen raus zur Insel Marken, die eigentlich mittlerweile fast eine Museumsinsel ist. Sie hat das gleiche Schicksal erlitten, wie so manche schöne Ferienregion, sie wurde aufgekauft von Ferienhausbesitzern, die dort bestimmt im Sommer zahlreich vorhanden sind, was aber außerhalb der Saison dazu führt, dass alles recht ausgestorben, verschlossen und leer aussieht.

Am 17.09. zogen wir nun um, und erreichten am frühen Nachmittag unseren Lieblingsplatz, Minicamping de Visser in Boudewijnskerke. Weil immer noch warmes und sonniges Wetter war, war auch der Platz noch richtig belebt. Ja, und nun taten wir, was wir immer wieder und wieder gerne tun, wenn wir dort sind. Laufen.  Laufen zur Rettungsstation von Westkapelle vom Campingplatz aus und  über alle möglichen Wege und Strandpromenaden, über den Damm in Breezand und auf Neeltje Jans. Solange das Wetter warm genug war, auch gerne verbunden mit Sitzen auf einer vielen Bänke, um die Sicht auf das Meer, den Hafen, den schönen Ort undsoweiter zu genießen. 

Am 05. Oktober war Kustmarathon und wir waren ab Mittag auf dem Deich und schauten zu. Es war wieder einmalig,  schon von weitem den nicht enden wollenden Zug der Teilnehmer und Teilnehmerinnen zu beobachten, zu sehen, dass dort Alt und Jung, Schlanke und weniger Schlanke, Menschen mit Gehstöcken, sogar Blinde mitgehen. An vielen Stellen gab es Lifemusik und überall war beste Stimmung. Hat wieder riesig Spaß gemacht.

So allmählich sanken die Temperaturen, wir mussten im Wohnwagen mehr heizen und auch tagsüber wurde es deutlich frischer, jetzt verbrachten wir wieder mehr Zeit im Bus am Deich und genossen von dort aus das Meer. 
In der letzten Woche (30.10. bis 04.11.) zogen wir auf den Campingplatz Weltevreden in Zoutelande um, weil bei unserem Platz die Saison endete und wir auch schon mehrere Tage alleine dort waren. Weltevreden ist ganzjährig geöffnet, weshalb es jetzt um diese Zeit dort auch viel belebter ist, wie auf den überall schließenden Minicampingplätzen. Mittlerweile wurde auch die Uhr auf Winterzeit umgestellt und unser Zeitfenster zum Draußensein hatte sich um eine Stunde verkürzt. So schwer es auch fiel, aber es war Zeit nach Hause zurück zu fahren. Wenn ich richtig gezählt habe, sollten es 140 Tage sein , bis wir hoffentlich wieder aufbrechen können. 
Drückt uns die Daumen, dass es gelingt.
Und jetzt wünschen wir euch allen eine gute Zeit, kommt gut durch den Winter und bleibt gesund.
Beste Grüße DuC

Samstag, 1. September 2018

Sommer in Otterndorf 2018


Hallo alle zusammen,

endlich wollen wir euch wieder ein wenig von uns erzählen.

Es war so ein toller Sommer. Das Wetter war einzigartig gut und wir konnten den Norden so richtig genießen. Natürlich war es oft heiß und hinter’m Deich ging kaum ein Lüftchen und auch nachts war es im Wohnwagen oft noch sehr warm. Aber die Freude an diesem Wetter war eben auch riesengroß und wir waren froh, der Gluthitze hier in der Stadt, in dem Talkessel entronnen zu sein. Wir liefen oder fuhren also einfach ans Wasser, dort geht immer eine frische Brise, ist doch das Meer so freundlich und bringt mit jeder Flut erfrischendes Wasser an Land. So konnten wir es gut aushalten und unsere Ausflüge ins Hinterland verschoben wir einstweilen.

Der erste Ausflug, gleich am ersten Wochenende, brachte uns mit der Fähre über die Elbe nach Schleswig-Holstein, genau gesagt nach Brunsbüttel, wo wir uns die „Wattolümpiade“ angeschaut haben. Es ist kein Schreibfehler, diese Veranstaltung schreibt sich mit „ü“…. Es ist unglaublicher Spaß. Die „Wattlethen“ kämpfen in den Disziplinen: Schlickschlittenrennen, Aalstaffellauf, Volleyball, Handball und Fußball…. soweit so gut, aber sie kämpfen im Watt, im Schlick, teilweise knietief. Eine ziemlich kraftzehrende Angelegenheit und keiner bleibt sauber. Und für die Zuschauer ein unglaublicher Spaß. Unbedingt erwähnenswert: es wurde für Rollstuhlfahrer eine eigene Aussichtsplattform gebaut, damit auch sie freie Sicht auf das Watt und das sportliche Geschehen dort hatten. Hierfür kann den Organisatoren nur herzlich gedankt werden. Wer gerne etwas mehr über diese Veranstaltung nachlesen möchte kann dies hier tun.

Einen sehr schönen Ausflug machten wir auf die Elbinsel Krautsand, eigentlich eine Halbinsel. Eine landschaftlich schöne Insel, ein schöner Strand mit einem langen Steg und einem Anleger und einer wunderbaren Aussicht auf die Elbe mit ihrem Schiffsverkehr.

Das Dorumer Tief in der Wesermündung  war ebenfalls das Ziel einer Tagestour. Hier waren wir auch schon öfters, aber in den letzten Jahren war es zu frisch und vor allem zu windig, um den Leuchtturm Obereversand einmal zu besteigen. Dieses Jahr nicht. Eine herrliche Aussicht auf das Weltnaturerbe Wattenmeer und auf den Strand und den Kutterhafen Dorumersiel hat man von dort oben.

Ein weiteres Mal zog es uns an die Weser, nämlich nach Bremerhaven. Wir hatten einige Tage zuvor eine „dicke Pötte Tour“ gebucht und so ging es um 14.00 Uhr auf’s Schiff und durch eine Schleuse raus auf die Weser, wo eben die „dicken Pötte“ an den riesigen Kränen gelöscht und neu beladen werden. An der berühmten Kolumbuskaje, von wo zu früheren Zeiten die Auswandererschiffe ablegten, lag sogar ein Kreuzfahrtschiff, an dem wir dann recht dicht vorbeifuhren. Ein sehr schöner Tag und der letzte richtige Hitzetag. 
Schon auf der Weser sahen wir von Westen die ersten Wolken kommen und es war für den Abend Regen angesagt. Wir fuhren also immer vor den Wolken her, zurück zum Campingplatz und erreichten diesen auch noch trockenen Fusses bzw. Reifens, doch kaum waren wir im Wohnwagen, ging ein unglaubliches Unwetter über uns nieder. Selten haben wir den Wind derartig heulen gehört, da konnte es einem kurzzeitig Angst und Bange werden. Zum Glück waren diese Orkanböen bald durchgezogen und es prasselten „nur“ noch Regen- und Hagelschauer auf uns nieder. Nach einer knappen Stunde war der Spuk vorbei und es wurde wieder schön, aber nicht mehr so heiß. Einige hatten ihre Vorzelte eingebüßt und ein junges Pärchen hatte alles klatschnass, weil deren Zelt dem Ganzen nicht standgehalten hatte, sie schliefen in dieser Nacht im Vorraum des Sanitärgebäudes...

Da es jetzt nicht mehr so heiß war, sondern einfach „nur“ sommerlich warm, machten wir auch noch einen Ausflug nach Freiburg, wo man doch eine ganze Weile hinterm Deich lang läuft, bevor man die Elbe erreicht. Während der Zeit der Hitze und der Trockenheit war kaum noch grün in der Natur und auf dem Deich zu sehen. Doch schon nach 3 Tagen kam die Natur zurück und alles grünte wieder, bis auf den Mais, der leider tatsächlich unwiderruflich ruiniert war. Das es so schnell ging, hätten wir nicht gedacht. 
An den Tagen zwischen den hier beschriebenen Ausflügen waren wir entweder in Otterndorf am Strand oder an einem der vielen Strände bzw. der alten Liebe in Cuxhaven. Wir bekamen auch wieder Besuch und wir besuchten das ein oder andere Fest, welche hier im Sommer immer wieder stattfinden.
Tja, und so vergingen die 5 Wochen wieder rasend schnell und wir fuhren dann in einer, wegen gefühlten 1000 Baustellen und Staus, sehr langwierigen Heimfahrt  wieder zurück ins Tal, wo wir aber sofort damit begonnen haben, die Vorbereitungen für die nächste Reise in die Wege zu leiten.

Aber dazu mehr, wenn es soweit ist. Bis dahin habt es gut und bleibt gesund.
Beste Grüße DuC

Mittwoch, 11. Juli 2018

Frühsommer 2018 Pas-de-Calais


Guten Tag und bonjour,

bevor wir uns wieder auf die Achsen machen, wollen wir euch schnell ein wenig von unserem Aufenthalt in Wimereux, am Ärmelkanal in Nordfrankreich berichten.

Pfingstsonntag fuhren wir in einer staufreien und problemlosen Fahrt nach Pas-de-Calais, wieder zum Camping L’Olympic in Wimereux, wo wir schon mehrfach waren.

Es hat uns wieder sehr gut gefallen und wir hatten eine schöne Zeit dort. Das Wetter war überwiegend sehr gut, es hat kaum geregnet, ab und zu war es nebelig und dann auch frisch und ungemütlich, aber mehrheitlich hatten wir schöne, sonnige Tage. Auch in der Zeit als Wuppertal zweimal von heftigen Unwettern heimgesucht wurde, hatten wir nichts dergleichen, sondern saßen nett in der Sonne am Strand.

Wir haben wieder sämtliche Urlaubsorte von Calais über Boulogne-sur-mer, über le Touquet bis nach Berck-sur-mer abgeklappert und sind dort über alle Strandpromenaden gelaufen und haben die teilweise sehr schönen Orte angeschaut.

Ein besonderer Tag, war der, an dem wir ins Meereszentrum Nausicaá in Boulogne gingen. Hier waren wir vor zwei Jahren ja schon einmal und es hatte uns so gut gefallen. Im letzten September war dort eine Großbaustelle, weil das Meereszentrum vergrößert werden sollte. Als wir abreisten, war grade das Fundament gegossen und erste Kräne wurden aufgestellt. Ja, was soll man sagen, jetzt war alles fertig und es war schon neu eröffnet worden. (vielleicht sollten die Bauherren vom Berliner Flughafen bei denen vom Nausicaá mal nachfragen, wie man so etwas macht…. ).
Jedenfalls wurde dort ein gigantisches Wasserbecken in dem Neubau installiert, in dem die Wasserwelt rund um eine Insel im Pazifik reproduziert wird, samt Flora und Fauna. Diese Wasserbecken umrundet man während des Aufenthaltes und es gibt immer wieder neue Ein- und Ausblicke , fast so, als stünde man mitten im Wasser. Mal ging man durch einen Tunnel durch das Wasser, mal war man auf einem Balkon von oben/unten und rechts/links von Wasser umgeben. Das Highlight war aber eine gigantische Glaswand, durch die man in dieses riesige Wasserbecken schauen kann. Wir waren viele Stunden dort im Meereszentrum und es hat uns, insbesondere der Neubau, sehr gut dort gefallen .

Schön waren auch die Ausflüge zu den beiden Caps (nez gris und blanc nez). Die dort angelegten Wege sind gut mit dem Rolli zu gehen und man kann dort auf verschiedenen Aussichtsplattformen gut über den Ärmelkanal und den dortigen Schiffsverkehr schauen, bei gutem Wetter sieht man die britischen Kreidefelsen.

Natürlich waren wir auch oft bei uns in Wimereux auf der Promenade, wo wir an unseren Lieblingsstellen saßen und dem Kommen und Gehen von Ebbe und Flut zuschauten, dabei das ein oder andere Eis, Gaufre oder Crêpe genossen, mmh…und zahlreichen Kindern und Jugendlichen beim Segeln-, Surfen- oder Kiten-Lernen zuguckten. Immer wieder waren an Wochenenden auch Kite- und Surfwettbewerbe, bei denen die Teilnehmer mit ihren bunten Segeln und Schirmen den Strand bevölkerten.
Es gab also immer was zu gucken.

Man glaubt gar nicht, wie schnell fünf Wochen herum sind und man sich schon wieder auf dem Heimweg befindet. Aber, nach der Reise ist vor der Reise und so sind wir bereits wieder mit Packen und Räumen beschäftigt. Aber dazu mehr, wenn es soweit ist, davon zu erzählen.

Nun habt alle erst einmal einen schönen Sommer, nachdem wir doch schon so ein schönes Frühjahr hatten. Habt es gut und bleibt gesund. Beste Grüße DuC

Montag, 14. Mai 2018

Frühjahr 2018


Ja…. hallo alle zusammen.

Endlich will ich mal wieder hier ein paar Zeilen schreiben. Sind wir doch nach den ersten 5 Wochen in unserem rollenden Heim schon wieder zuhause.

Nachdem der Winter, (grau und nass und in den letzten Wochen auch unangenehm kalt), endlich einigermaßen zu Ende war, fuhren wir 2 Wochen vor Ostern wieder los, endlich wieder nach Walcheren. Wir konnten es dann aber auch kaum erwarten rauszukommen.

Auf Walcheren lag die Natur auch noch im Winterschlaf, war noch alles grau und nur auf dem Waldboden wagten sich erste grüne Pflänzchen aus dem Boden. Auch wehte noch oft ein frischer, kalter Wind, aber es war auch schon oft sonnig, so dass die noch einstelligen Tagestemperaturen im Windschatten und in der Sonne relativ angenehm erschienen. Nach 2-3 Stunden setzten wir uns dann doch gerne in den Bus rein und genossen das Meer und die Brandung von dort aus, geschützt vor Wind und gewärmt von der Sonne.

Eine Woche nach Ostern kam die Wetterwende und es wurde warm und wärmer, fast schon sommerlich. Tatsächlich konnte man an einigen Tagen bereits ohne Jacke draußen rumlaufen und auch längere Zeiten auf einer Bank oder am Strand sitzen. Herrlich. Und nun explodierte die Natur regelrecht, teilweise kam es einem vor, wie in diesen Naturfilmen wo man im Zeitraffer sieht, wie etwas erblüht. Man meinte, man könne es allerorten wachsen hören. Auf die Krokusse (sie gab es schon als wir ankamen) folgten Narzissen, weiter ging es mit Hyazinthen und Tulpen, alles zügig hintereinander. Natürlich blühten auf einmal auch alle Bäume und Büsche, so schön, nach dem langen und grauen Winter.

Nach dem „Sommerwetter“ wurde es dann aber doch noch einmal dem Frühjahr entsprechend frisch, so dass wir auch noch mal die Winterjacken rausholten. Aber es war sonnig, so dass man nur, wenn man sich irgendwo hinsetzen wollte, Windschutz suchen musste.

Die Zeit verging wie immer viel zu schnell und bald kam schon wieder der Tag der Abreise. Nun sind wir also erstmal wieder zuhause und richten alles wieder für eine weitere Reise her. Wir werden euch natürlich davon berichten. Bis dahin, euch allen weiterhin ein schönes Frühjahr, 
viele Grüße von Duc

Donnerstag, 23. November 2017

Herbst 2017

Ihr Lieben, da sind wir endlich wieder mit einem neuen Beitrag hier und jetzt.

Wie im Sommer bereits angekündigt, fuhren wir am 10.09. nach Wimereux nahe Boulogne-sur-mer auf den dortigen Camping municipal L’Olympic. Auf diesem Platz waren wir im vergangenen Jahr auch schon und es hatte uns dort gut gefallen und wir hatten nette Menschen aus England und den Niederlanden kennengelernt, die wir dort gerne wieder treffen wollten. Die Niederländer waren auch dort und die beiden Briten konnten leider aufgrund eines größeren technischen Problems an ihrem Wohnmobil nicht kommen. Schade. (R. und H., wir hoffen wir sehen euch im nächsten Jahr!)

In der ersten Woche stürmte es heftig, so sehr, dass es in einer Nacht bei zwei Campingnachbarn die Vorzelte zerlegte. Wir hatten wohlweislich gar nichts draußen, kein Zelt, keine Markise, lediglich unsere SAT-Schüssel wackelte und das Fernsehbild verpixelte immer mal wieder. Grandios war allerdings während dieser Zeit die Brandung mit der unglaublichen Gischt, die vor Boulogne auf die Kaimauer und den dortigen Leuchtturm knallte. Es sah oft aus, als sei dort eine Explosion passiert. Wir haben schon einiges an spektakulären Brandungen erlebt, aber dies übertraf alles was wir bisher gesehen hatten.

Danach beruhigte sich das Wetter und wurde erst mal wieder schön spätsommerlich warm, so dass wir oft bei unseren Ausflügen ohne Jacke oder nur mit einer Weste auskommen konnten. Wir fuhren in alle Badeorte nördlich und südlich von Wimereux und wir fuhren dieses Jahr noch ein Stück weiter südwärts bis Berck-sur-mer. Auch hier hat es uns gut gefallen und möchten dort gerne nochmal hin. Es fielen uns dort ungewöhnlich viele Rollstuhlfahrer/innen auf bzw. Menschen mit Unterarmgehhilfen, teilweise auch mit Prothesen. Und dann sahen wir auch die „Quelle“. Dort ist von der Uniklinik in Paris eine orthopädische Station ausgelagert, das erklärte wohl die ungewöhnliche Dichte an Menschen mit Handicap.

In diesem Jahr fuhren wir auch an einem Tag nach Étaples-sur-mer. Bisher waren wir dort immer nur durchgefahren, auf dem Weg nach le-Touquet.  An einem wenig sonnigen Tag fuhren wir also dorthin und schauten uns die Ausstellung über Fischerei früher und heute und die Folgen für die Meere und die Umwelt an. Der französischsprachigen Führung konnten wir inhaltlich nicht folgen, aber das meiste war auch mit englischsprachigen Tafeln versehen, so dass wir uns gut informieren konnten.

Immer wieder gingen wir gerne in Wimereux an den Strand, über die schöne Strandpromenade mit den vielen weißblauen „les cabines“, den Strandhäuschen, in denen man allen möglichen Kram und vor allem Liegestühle aufbewahrt, die Häuschen,  vor -bzw. je nach Wind und Wetter-   in denen man sitzt, liest, schaut und schwatzt.

Am unserem letzten Samstag fand auf der Strandpromenade noch ein „Massen-Line-Dancing“ statt. Hunderte von Menschen in Countryklamotten trafen sich dort um auf Kommando –über Lautsprecher- alle auf einmal zu zwei Musiktiteln in einer einzigen Linie entlang der Promenade zu tanzen. Um welche Tänze zu welchen Musikstücken es sich handelte wurde vorher über die Internetseite vom Line-Dancer-Club Wimereux bekannt gegeben. Danach löste sich diese kunterbunte Ansammlung von countrymusikbegeisterten Menschen auf und alle gingen ihres Weges … was es nicht alles gibt.

Gegen Ende der 3 Wochen die wir dort waren, wurden „les cabines“ von Tag zu Tag weniger, da sie offenbar bis Mitte Oktober alle abgebaut sein mussten. Auch kam eines Morgens der Bäcker nicht mehr, der uns das frische Baguette auf den Campingplatz brachte. Es kam überall „Saisonende-Stimmung“ auf, auch auf dem Campingplatz waren es von Tag zu Tag weniger Camper, die noch dort waren, meist nur Wohnmobile, die abends kamen und morgens weiterfuhren. Auch die netten Niederländer reisten dann ab und wir machten am 02. Oktober an dieser Stelle auch Schluss….. allerdings….. wartet es ab…. Es geht noch weiter.....


….. und und zwar so:

Wir fuhren also am 02. Oktober in Frankreich ab, aber wir fuhren nicht nach Hause. Wir hatten uns überlegt, dass es günstiger sei, direkt nach Walcheren zu fahren, ohne zuvor 450 km nach Hause und wenige Tage später 320 km nach Boudewijnskerke zu fahren. Der direkte Weg von Wimereux nach Boudewijnskerke über Gent und den Tunnel von Terneuzen ist grade mal 230 km. Und so hatten wir bis Gent das Gefühl von „Nachhausefahren“ und ab da das Gefühl von „hurra, wir fahren nach Walcheren“.
Dort war auch noch überhaupt kein Gefühl von Saisonende. Der „Minicamping de Visser“ war gut besucht und wir waren in der gesamten folgenden Zeit nicht alleine dort, was uns sehr gut gefallen hat. Auch war das Wetter gut und wir hatten nur wenige graue und ungemütliche Tage. Aber es war nie so schlecht, dass wir hätten im Wohnwagen bleiben müssen. Um zum Zeedijk zu fahren und dort zu sitzen und bei einem Hörbuch oder schöner Musik die Brandung und den Schiffsverkehr zu beobachten hat es immer gereicht.

Wir sind auf jeden Fall sehr viel gelaufen. Ich war so froh, dass ich dies nun auch wieder gut konnte und zwar, ohne mich noch länger am Rollstuhl festzuhalten. D. fuhr sehr oft mit seiner Zugmaschine und ich ging „freihändig“ ohne Festhalten und Abstützen, konnte fotografieren, mein eigenes Tempo gehen und so weiter. Herrlich.

Gerne wären wir ja beim Kustmarathon mitgelaufen, aber das hätte meine Kräfte dann doch überfordert. Es war jedenfalls ein Riesenevent dort. An drei Tagen gab es verschiedene Läufe, für Männer, Frauen, Kinder, Junge, Alte in unterschiedlichen Distanzen. Am Sonntag war dann Wandelmarathon (wandel = gehen). Es ging in Renesse los und endete in Zoutelande (43 km) immer an der Küste längs. Wir sind in Westkapelle zum Deich gefahren und haben uns diesen nicht enden wollenden Strom von gehenden Menschen (wir haben Startnummern über 5000 gesehen) angeschaut. Auch hier war wieder alles vertreten, vom Kind bis zum durchaus älteren Menschen, Blinde mit Begleitpersonen oder Rollstuhlfahrer, es war alles vertreten. Und es war eine tolle Stimmung, zumindest auf dem Stück wo wir dem Ganzen zugeschaut haben. Blaskapellen, Salsagruppen und jede Menge Zuschauer, die die Läufer anfeuerten verbreiteten gute Laune. Und das alles ohne Bierstände und Fressbuden.

Unsere Ausflüge führten uns in alle bekannten Orte durch die wir gerne laufen, an alle schönen Stellen, wo man gut eine längere Strecke laufen kann, wie z.B. Breezand. So waren wir aber auch wieder in Veere, Zoutelande, Vlissingen, Middelburg und –erstmals- auch in Goes. Hat uns gut gefallen dort, ist aber vor allem eine Einkaufstadt mit unglaublich vielen Läden und Outlets und Boutiquen, erfreulicherweise nur wenige Kaufhausketten. Also für einen regnerischen Tag ein gutes Ziel. Der kleine Binnenhafen gefiel uns gut, allerdings war es ein sehr grauer Tag, was es etwas langweilig machte. Dort wollen wir wohl gerne nochmal bei schönem Wetter hin und rumlaufen.

Am unserem letzten Sonntag dort, war in Vlissingen noch Strandcross. Wir konnten uns nicht so viel drunter vorstellen, allenfalls, dass man vielleicht mit Quads dort lang brettert? Falsch gedacht. Es handelte sich um ein Motorradrennen in verschiedenen Alters- und Gewichtsklassen und entsprechenden Geländemotorrädern. Der Boulevard war gesperrt und vollgestellt mit riesigen Wohnmobilen und Technikfahrzeugen der einzelnen Teams. Unten am Strand war ein Cross-Parcours errichtet, dass man den sonst so beschaulichen Strand kaum wieder erkannte. Der Boulevard war rappelvoll mit Menschen und es stank nach Benzin und es war ein Lärm, der uns –vor allem beim Start- an einen Schwarm wütender Hummeln erinnerte (besser gesagt, so stellen wir uns das vor, erlebt haben wir zum Glück noch keinen Hummelschwarm…)Wir sind dann einmal dort entlang gegangen, haben ein kleine Weile zugeguckt und haben dann gesorgt, dass wir raus auf die Mole und zur Windorgel kamen, dort hörte man von dem Treiben da am Strand nichts mehr, weil der Wind auf besagter Orgel tüchtig blies und tutete. Sehr schön.

Alles in allem war es eine so tolle Zeit auf Walcheren, dass wir –weil auch das Wetter noch so toll war- statt der geplanten 3 Wochen insgesamt 5 Wochen dort geblieben sind. Was will man noch mehr?? Na klar, wieder hin, nach Walcheren! Wir haben uns mal für Ostern angemeldet und hoffen, dass es uns gelingt, dieses Ziel zu erreichen. Dazwischen liegen die Wintermonate zuhause, die wir mit einigen Erledigungen und Besuchen auszufüllen versuchen, damit wir euch dann im Frühjahr an dieser Stelle wieder von unseren Touren berichten können.

Bis dahin bedanken wir uns bei allen für’s Lesen und für die Reaktionen die uns erreichen. Wir wünschen euch allen einen gemütlichen Winter, schöne Feiertage und kommt gut in das neue Jahr. Bleibt gesund, der Rest kommt von allein.

Alles Liebe DuC